Dr. med. dent. Christian Schleiff
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Dr. Christian Schleiff
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Marktpassage 1 / Cityhaus
21149 Hamburg (Neugraben)
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Dr. med. dent. Christian Schleiff

Präzise Diagnostik, ausführliche Beratung und schonende kieferorthopädische Behandlung

Das kindliche Gebiss sollte möglichst frühzeitig beim Zahnarzt auf Zahn- und Kieferfehlstellungen hin kontrolliert werden. Fehlstellungen können sich durch Gewohnheiten, wie z .B. Daumenlutschen, Lispeln, Atmen mit offenem Mund oder falsches Schlucken ergeben, aber auch durch den vorzeitigen Verlust von Milchzähnen.

Präzise Diagnostik

Der richtige Zeitpunkt für die Erstuntersuchung …

Der richtige Zeitpunkt

Idealerweise sollte eine Erstuntersuchung beim Kieferorthopäden bei Kindern zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr erfolgen. Auf Anraten des Zahnarztes kann auch ein früherer Zeitpunkt sinnvoll sein, denn manche Fehlstellungen können schon im Milchgebiss korrigiert werden.

  • Bei der Erstuntersuchung überprüfen wir genau, wie die Kiefer zueinander stehen und wie die Zähne aufgestellt sind.
  • Wir testen, wie sich Lippen, Zunge und Kiefer bewegen.

Wenn Fehlentwicklungen im Gebiss frühzeitig erkannt werden, können wir sie oft mit einfachen Maßnahmen, z.B. mit einer Mundvorhofplatte erfolgreich behandeln.


Wann beginnt die kieferorthopädische Behandlung?

Meistens beginnt die Behandlung, wenn alle Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt wurden. Das ist etwa zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr der Fall. Der genaue Zeitpunkt ist abhängig vom Stand des Zahnwechsels und von der Art der Fehlstellung.

Wenn wir die Zeit des Wachstums nutzen, um den Kieferknochen zu korrigieren, lässt sich die Behandlungsdauer u.U. verkürzen. Zudem sind Kinder vor der Pubertät manchmal besser zur Mitarbeit zu motivieren. Auch in der Pubertät sind Zahn- und Kieferkorrekturen möglich, jedoch aus psychologischen Gründen oft schwieriger.

Kieferorthopädische Behandlung

Kieferabformung und digitale Vermessung

Kieferabformung

Die Behandlung beginnt immer mit einer umfassenden Diagnose. Bevor eine Spange angefertigt wird, untersuchen und vermessen wir den Kiefer genauestens. Dabei setzen wir sowohl klassische und bewährte Methoden als auch moderne nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelte Verfahren ein:

  • Kieferabformungen zur Erstellung von dreidimensionalen Gipsmodellen
  • Computergestützte Röntgen- und Modelldiagnostik
  • digitale Fotoanalyse von Zähnen und Gesicht
  • klinische Funktionsanalyse
  • ggf. instrumentelle Funktionsanalyse

Die Auswertung der Ergebnisse gibt dann die weiteren Schritte für einen individuellen Behandlungsplan vor. Im persönlichen Gespräch stimmen wir Vor- und Nachteile verschiedener Zahnspangen und Therapiemöglichkeiten ab. Daraus ergibt sich der Heil- und Kostenplan für die Abrechnung mit der Krankenversicherung.


Retention: Damit es auch so bleibt…

Je größer die Zahnbewegungen waren, desto mehr neigen die Zähne dazu, wieder zu ihrer ursprünglichen Position zurückzukehren. Deshalb ist im Anschluss an die aktive Behandlung eine Stabilisierungsphase nötig - die sogenannte Retention. Sie ist wichtig, damit die richtige Zahnstellung langfristig erhalten bleibt.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die herausnehmbare Retentionsapparatur ist eine Zahnspange, die nur nachts getragen wird.
  • Der Lingualretainer besteht aus einem extrem dünnen Golddraht, der von hinten punktförmig an den Schneide- und Eckzähnen befestigt wird. Er wird individuell angepasst, um die aktuelle Zahnstellung optimal zu stabilisieren und den Therapieerfolg sicherzustellen.

Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung

In der Regel erstreckt sich die Behandlung über einen längeren Zeitraum, meistens sind es drei bis vier Jahre. Kleinere Unregelmäßigkeiten lassen sich natürlich in kürzerer Zeit regulieren. Etwa alle sechs bis acht Wochen sind dann Kontrollen notwendig, um die Zahnklammer anzupassen und nachzustellen.