Roentgen

Zu Beginn

Eine kieferorthopädische Behandlung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum - oftmals mehrere Jahre. Bevor eine Spange angefertigt wird, untersuchen und vermessen wir den Kiefer genauestens. Dabei setzen wir sowohl klassische und bewährte Methoden als auch moderne nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelte Verfahren ein:

  • Kieferabformungen
  • Computergestützte Röntgen- und Modelldiagnostik
  • digitale Fotoanalyse
  • klinische Funktionsanalyse
  • ggf. instrumentelle Funktionsanalyse

 

 

Nach Auswertung dieser Anfangsunterlagen erstellen wir einen Heil- und Kostenplan.

Diesen Heil- und Kostenplan senden wir Ihnen zu, wenn Sie privat versichert sind. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, reichen wir ihn bei Ihrer Krankenkasse ein. Vor Behandlungsbeginn besprechen wir mit Ihnen ausführlich den darin vorgesehenen Ablauf der kieferorthopädischen Behandlung, die Kostenübernahme Ihrer Krankenkasse und die Möglichkeit einer zusätzlichen optimierten Privatbehandlung.

Welche Spange ist die richtige?

Herausnehmbare Apparaturen werden aus Kunststoff hergestellt und durch Drahtklammern gehalten. Zusätzlich eingearbeitete Schrauben und Federn ermöglichen die Zahnbewegungen.

Festsitzende Apparaturen bestehen aus Bändern, die auf den Backenzähnen befestigt werden und einzelnen, direkt auf die Zähne geklebten Brackets. Brackets und Bänder werden dann mit elastischen Drahtbögen verbunden. Diese Bögen übertragen genau dosierte Kräfte, die die Zähne an die gewünschte Stelle bewegen.

Alternativ zu den klassischen metallfarbenen Brackets und Bögen verwenden wir in unserer Praxis:

Damon SL Brackets und Smart-Clip

Damon 3 typodentDamon SL Brackets erlauben eine schnelle und komfortable Ausrichtung der Zähne, weil ein besonderer Gleitmechanismus die Reibung minimiert. Da sie zum großen Teil aus zahnfarbenem Material bestehen, sind sie relativ unauffällig.

 

Smart-Clip Brackets enthalten einen " intelligenten" Clip: er gibt den Bogen bei zu hoher Krafteinwirkung frei – als Schutz für die Zähne. Dadurch werden sie schonend und trotzdem höchst effizient und vorhersehbar in die richtige Richtung bewegt.

Bei beiden Varianten ergeben sich zahlreiche Vorteile gegenüber Standardbrackets:

  • kürzere Behandlungszeiten
  • weniger Behandlungstermine
  • bessere Behandlungsergebnisse
  • gewebeschonendere Behandlung
  • geringeres Kariesrisiko durch verbesserte Mundhygiene

Superelastische und thermoelastische Bögen

Superelastische und thermoelastische Bögen üben einen gleich bleibenden geringeren Druck auf die Zähne aus. Weil die Kraftübertragung geringer ist als bei Stahlbögen, tut die Zahnbewegung deutlich weniger weh. Trotzdem können die superelastischen Bögen die Zähne schneller und schonender in den Zahnbogen einordnen.

Mini-Implantate (Titanpins)

Titanpins sind Mini-Implantate, die ganz gezielte Zahnbewegungen ermöglichen. Sie werden für eine bestimmte Zeit in die Schleimhaut eingesetzt, um in Verbindung mit einer kieferorthopädischen Apparatur einzelne Zähne schnell und präzise zu bewegen. Die übrigen Zähne werden nicht belastet und dadurch geschont. Auch asymmetrisch verteilte Lücken können so geschlossen werden.

Fast unsichtbare Keramik-Brackets

Keramik- oder auch Composite-Brackets sind zahnfarben und fallen dadurch deutlich weniger auf als Standardbrackets.

Unsichtbar befestigte Brackets

LingualtechnikMit der Lingualtechnik können Brackets unauffällig an der Innenfläche der Zähne befestigt werden. Sie werden individuell für jeden Patienten angefertigt und eignen sich ebenso wie die transparenten Invisalign und Essix-Schienen besonders gut für Erwachsene, die sich eine Korrektur ihrer Zähne wünschen, möglichst ohne dass die Spange sichtbar wird.

 


Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen stimmen wir immer im persönlichen Gespräch mit Ihnen ab.

Retention: Damit es so bleibt…

Je größer die Zahnbewegungen waren, desto mehr neigen die Zähne dazu, wieder zu ihrer ursprünglichen Position zurückzukehren. Deshalb ist im Anschluss an die aktive Behandlung eine Stabilisierungsphase nötig - die so genannte Retention.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die herausnehmbare Retentionsapparatur ist eine Spange, die nur nachts getragen wird.
  • LingualretainerDer Lingualretainer besteht aus einem extrem dünnen Golddraht, der von hinten punktförmig an den Schneide- und Eckzähnen befestigt wird. Er wird individuell angepasst, um die aktuelle Zahnstellung optimal zu stabilisieren und den Therapieerfolg sicherzustellen.